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Sonntag, 20. Dezember 2015

Ladydiy oder mach es selbst.

Fast ein halbes Jahr keine Geschichte von mir. Unglaublich! Zuerst ist mir dieser Hammer Sommer etwas in die Quere gekommen. Alleine davon könnte ich ein Buch schreiben. Frau Chlämmerlisack und ihre Freundin haben mit ihren Kinder den Sommer am See verbracht. Erneut. Weit weg von irgendwelchen furchtbaren Geschichten rund um untergehende Boote haben wir den Regionalen Tourismus unterstützt und  so einigen Menschen aufgezeigt wie schön es doch Zu Hause ist. Wir haben Fische gefangen, jeden Tag fein gekocht und haben unsere Zelte genau rechtzeitig abgebrochen als als das Wasser vom Hallwilersee zu kochen und die Entenflöhe gekommen sind. 
Dann wurde mein Mamiherz auf Probe gestellt. Unser 6 Jährigem Sohn hat seinen Pingukoffer gepackt und ist zusammen mit seinem geliebten Grosi nach Amerika geflogen. Ohne mich. Tammi!
Dann hab ich wie eine Irre trainiert und bin mit Saddam in Bestzeit um den Hallwilersee gewalkt. Nur 7 Frauen waren schneller! Das hat meinem Ego grausam gutgetan. Dass ich beinahe nicht mehr aus der Badewanne gekommen und die darauffolgenden Woche wie ein Krüpeli durch die Gegend lief sei auch erwähnt.
Dazwischen habe ich 2 Kindergeburtstage organisiert. Bei einer Hobbiausstellung mit selbstgemachte Sachen mitgemacht, Kinder erzogen, Freundschaften gepflegt,viele Bücher gelesen, Kürbisse geschnitzt, Guetzli gebacken UND an einem Adventskalender mitgemacht. 24 identische Päckli für 24 Frauen. Ich hab die Nr. 18 gezogen.
DIY. Der Ausdruck für alles kreative. Lange habe ich studiert was ich diesen mir doch völlig unbekannten Frauen schenken könnte. Der Arsch ist mir in den 17 Tagen vor meinem Geschenkli richtig auf Grundeis gegangen. Mein Gott sind diese Frauen kreativ, begabt und Stillsicher. Jeden Tag ein noch tolleres Presäntli.
Aber ich glaube es ist gut angekommen. Ich bin mir treu geblieben. Und das kommt oft gar nicht mal so schlecht.
Pink, Giftgrün und eine Geschichte.Eine DiY Geschichte ;o) 
Das kann ich.
Das bin ich!

Aber lest selber!









Ladydiy oder mach es selbst.

In der Nacht als Lady Diana starb, war ich sehr jung und ziemlich betrunken.
Ich weiss noch, wie ich vom Ausgang nach Hause kam. Zu aufgedreht um mich ins Bett zu legen, aber doch noch zu wenig müde um zu schlafen.
In Zeiten wo das World Wide Web noch weit entfernt oder sicher noch nicht frei für jeden verfügbar war, setzte man sich in diesem Fall vor den Fernseher.
Planlos zappte ich mich durch den Teletext.
Auch so etwas Vergangenes, das heute nur noch von Männern benutzt wird…
Obschon unser heutiger ultraflacher Fernseher über einen zeitgenauen Sendeplan verfügt, der einfach via den farbigen Knöpfen angewählt werden könnte, schaltet mein Mann gerne den TXT ein.
Was mich natürlich tierisch nervt, aber ein anderes Thema ist.
Zurück zu Diana.
Die wichtigen Informationen wurden (werden?!) im TXT rot markiert. Selbst einem nudelfertigen Chick wie mir fiel auf, was dort mit fetten Lettern geschrieben stand.
Prinzessin Diana Tödlich verunglückt.
Das waren mal Neuigkeiten!
Ich war der Meinung, dass ich diese Informationen schnellstmöglich meiner Mutter sagen müsste.
Ich war mir zwar über die Uhrzeit bewusst und wusste auch dass sie familientechnisch mehr an den nordischen Königshäuser interessiert war, aber meine Mutter hatte einen leichten Schlaf und mein Heimkommen bestimmt schon bemerkt.
Nicht so diese Nacht.
Auf meine Frage ob sie denn schlafe, hörte ich nur ein Brummen.
Ich doppelte nach.
Immer noch keine Reaktion!
Ich etwas energischer: Mami, Prinzessin Diana ist tot!
Meine Mutter hellwach: Hör auf zu trinken, Eveline!!
Na dann.
Bin dann halt ins Bett.

Sonntag Morgen beim Zmorgen.
Familie komplett.
Meine Mutter: „Du die Diana ist wirklich verstorben.
Autounfall. Auf dem Weg ins Ritz, nicht angeschnallt.“
Und ich so: „Fragt sich nur, wer hier zu viel trinkt?!“

Wie ich jetzt den Rank zu meinem Adventspäckli schaffe ist mir just in diesem Moment noch nicht klar.
Es dürfte euch aber jetzt klar sein, dass dieser Begriff „LADY“ unweigerlich ein grosses Kopfkino in mir auslöst.
Ebenso wie jede neue Information über das englische Königshaus.
Ich mag Geschichten. Ich mag mir etwas ausdenken. Ich mach es gerne selber.
Heute gibt uns das WWW Möglichkeiten mit wildfremden Menschen – Ladys - einen Adventskalender zu organisieren.
Wir tauschen uns aus. Zeigen Bilder. Diese Tatsache würde den meist fotografierten Menschen, Lady Di, Königin der Herzen, heute sicher fassungslos machen. Vieles hat sie nicht selber gemacht.

Und weil wir Ladys sind, die wahnsinnig gerne kreativ sind und das auch gerne zeigen, nenn ich uns ab heute Ladydiy. DIY. Mach es selbst! Do It Yourself.
Hashtag Ladydiy, natürli. Voll Insta tauglich.

Darauf trinke ich.
Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2016. Schnallt euch an!


Frau Chlämmerlisack, Eveline

Donnerstag, 21. Mai 2015

Bin nur schnell weg!

Diese Geschichte, liebe Leser, ist so bekannt wie ein bunter Hund.
So sicher wie das Amen in der Kirche .
Jeder von euch kennt sie, hat sie bereits erlebt.

Und doch fasziniert es mich jedes Mal wieder aufs Neue.
Staune und bin etwas ungläubig. wie es wirklich dazu kommen kann...

Da ich mir aber vorgenommen habe, immer auch das Gute zu erwähnen und nicht immer so negativ durch das Leben zu watscheln, hier mein Osterhighlight 2015.

Viele Jahre färbe ich nun schon Ostereier mit der Familie meiner Freundin.
Eine Tradition.
Wer mir auf Facebook oder Instagram (natürlich ist Mutti auch dort) folgt, hat bestimmt schon Eierfotos gesehen.
Seit nun 2-3 Jahren essen wir die Eier nun auch noch gemeinsam. Abwechselnd am Ostsonntag treffen wir uns zum „Eiertütsche“.
Dieses Jahr war der Event in unserem Wohnzimmer.
Vorgängig habe ich am Abend zuvor alle einsehbaren Räume klinisch gereinigt. Frau will ja glänzen, gelled?!
Super Mom, super Houswife. Kampfsau...
In den nicht zu betretenden Räumen herrschte dementsprechend ein mittelgrosses Krisengebiet. Chaos pur. Ghetto. Ausnahmezustand. Schlimmer als sonst.
Mein Hauptproblemort Büro beherbergte zu diesem Zeitpunkt noch zusätzlich zu dem alltäglichen Puff noch alles, was ich so aus dem Wohnzimmer zusammen getragen hatte. Der gesamte Belag vom Esszimmertisch. Alles von hinter den Sofakissen. Alles was ich einfach so zusammen tragen konnte.
Und das war viel...

Extra auf die Seite legte ich mein Fitbit Aufladekabel. Das ist mein Schrittzähler, welchen ich Tag und Nacht trage. Ich wusste, dass sein Akku zu Ende geht und wollte das Ladekabel griffbereit haben. Ich legte es an einen todsicher zu merkenden und sofort erreichbaren Ort.
Das ist wichtig.
Mir wichtig.
Ich merke mir gut wo ich das Aufladekabel hinlege.
Ohne Schrittzähler funktioniere ich nicht mehr ;)

Leider wusste ich am Sonntagabend nicht mehr, wo dieser war.
Sollte ja auch nicht so schwierig zu finden sein.
Meinte ich.
Ich arbeitete mich von Küche bis zum Wohnzimmer durch. Schaute mich in der Toilette um.
Machte dieses Kästchen, jene Schublade auf.
Nichts.
Das Teil war unauffindbar.
Ich habe alles gefunden. Auch alles, was ich gar nicht finden wollte.

Schweren Herzen räumte ich dann das Büro auf.
Jede Ecke wurde durchforstet. Alles was oben war danach unten.
Generalsanierung.
Misten auf Höchstleistung.
Entrümpeln.
Wegwerfen.
Das Teil blieb unauffindbar.

Am Ostermontag verfasste ich ein verzweifeltes Mail. An Fitbit. Mit der Ostereiererklärung.
Klar, ich hätte das Ladekabel auch einfach bestellen können. Doch mir wurde gesagt, dass Fitbit sehr kulant und freundlich sei. Ich bin dort seit 2011 Kundin.
Und kostet das kleine Teil ja auch nur beinahe 30 Schweizer Franken...
Und was macht Fitbit? Reagiert auf mein Mail. Freundlich! Sendet mir kostenlos ein neues Kabel zu.
Pronto!
Jawoll!
Das gibt es noch.

Allen Freunden, denen ich diese Geschichte erzählt habe, sagten mir:
Kaum hast du dein neues Ladekabel, kommt das Alte wieder zum Vorschein.
Doch das war nicht so.
Denkste!
In einem total aufgeräumten Haus blieb es verschollen.
War weg.
Ich denke, ich habe es weggeworfen. In einem Anflug von Putzwahn, weil ich wirken wollte...

Gestern brauchte ich eine Briefmarke. Mache die Schublade auf.
Erfreue mich am blitzblanken Boden und was liegt dort unten?
Für alle ersichtlich?
Das verdammte Scheissteil.

Als wäre es nie weg gewesen!

Herzliche Grüsse,
Eve

Dienstag, 6. März 2012

Sache gits....!

Für die heutige Geschichte muss ich etwas ausholen:

Die grösste Angst von meiner Mutter während meiner Teenagerphase war, dass uns jemand Drogen unterjubeln wird. Sie dachte an Zigaretten mit Pott oder schlimmeres. Klar weiss ich heute von KO Tropfen und gefährlichen Drinks, etc.
Höchstwahrscheinlich werde ich meinem Sohn die gleichen Tipps geben. Nimm nichts von Fremden an!
Doch 1997 wollte ich meiner Mutter krampfhaft klarmachen dass niemanden einem Drogen schenkt. Das bekommt man nicht einfach so, erklärte ich meinem Mami oft......."emmel" nicht gratis!

Letztes Wochenende habe ich wie bereits vor einem Jahr in da vos schön ist verbracht. Meine Leidenschaft zum Kanton Graubünden habe ich hier ja schon öfters erwähnt.
Ich hatte unseren Sohn, 29 Monate, meine Schwester ihren 3 Monate alten Sohn dabei. Trotz dauergeplär vom Kleinsten und nörgeleien von Meinem hatten wir recht relaxende 3 Tage.

Ich finde wenn Geld keine Rolle spielt gibt es keinen schöneren Ort zum Skiferien zu verbringen als Davos. (oder andere Orte im GR)
Schon während meiner Ausbildungszeit habe ich jeweils meine Skiferien in Davos verbracht. Wir buchten ein kostengünstigen Arrangement inkl. Skibillett, kochten selber und hatten dadurch viel Geld für den Ausgang. Ich war während der Boarderhochkonjuktur Jung. Gian Simmen und CO. war top.
Boarden war ein "muss". Wir trugen die Skihosen breit, tief und wahren eigentlich immer gut gelaunt. Niemand verstand uns komischen Menschen, die ständig nur auf der Piste knieten und in komischen Schanzen fuhren oder am Schanzenrand standen und das ganze bestaunten...  Party non stop. Eine Woche feiern. Und trotz Mamis Hinweis nahmen wir gerne und oft alles Kostenlose gerne an...! Doch niemals wurden uns Drogen geschenkt! Alles hart ersparte Feriengeld wurde ausgegeben.


Dieses Mal konnte mir das nicht passieren. Ich hatte kein Geld ;o) Mein überaus grosszügiger Partner hat uns zwar beim Tschüss sagen noch einen Ferienbatzen zugesteckt. Mit diesem konnte ich gut leben und für Partys gab es mit den Kleinen eh keine Möglichkeit.

Doch was liebe ich so am Kanton Graubünden und vermisse es sonst in den Schweizer Berggebieten?!
Wenn ich Schnee unter den Füssen habe möchte ich immer irgendwo Musik hören. Diese Musik muss bekannt und gut mitsingbar sein. Ich möchte Liegestühle, die bei Konsumation kostenlos sind. Ein Essangebot das über Chickennuggets und Pommes hinausgeht UND meinen Wunsch nach einem "Gesichtchen" muss mit einem Nicken registriert werden und schnellstmöglich wenn irgendwie möglich mit einem Lächeln serviert werden. Das alles hätte ich gerne bei top Schneeverhältnissen, knallblauem Himmel und geschätzten 25 Grad in der Sonne.
Diese Bedingungen wahren an diesem Wochenende in Davos perfekt!
Unterstützt wurden sie durch einen feinen Marihuana Geruch im Gondeli auf den Berg. Schlagartig war ich wieder 17 Jahre alt. Ich schnupperte ein, zwei Mal tief und ein seliges Lächeln tauchte auf meinem Gesicht auf. Als seriöses Mami braucht es halt nicht viel. Als meine Schwester dann noch völlig entgeistert meint: "Hey Sis, do lieht e nigelnagel neue Stompe!" Dachte ich mir: Okay Mami hat doch recht...ich suchte die versteckte Kamera, lächelte und packte das Ding in meinen Rucksack ein.

Mein zauberhaft wunderschöner Göttibueb ist ein klitzekleines Schreibaby. Ich wollte ihn an diesem Abend ins Bett bringen. Meine kleine Schwester hatte dringend Ruhe verdient und eine Runde UNO dachte ich mir, verbunden mit wüstem und derben Witzen tut ihr gut. Als der kleine Löwe auch nach 45 Minuten nicht schlafen wollte und ich nahe daran war aus dem 2 Stock zu springen, erinnerte ich mich an mein Mitbringsel im Rucksack.....und die Welt war gar nicht mehr so schlimm.

Es Grüsst Euch,
Eveline


Ps: Ich hoffe ich muss nicht erwähnen dass ich das wunderschöne gedrehte Ding in Davos gelassen habe. Da vos halt schön ist...ich hoffe die nächsten vom Zimmer 217 wissen mein Balkongeschänkli zu schätzen ;o))

Mittwoch, 31. August 2011

Ja danke!

Ich bin ein bisschen angepisst die letzten 2 Tage. Bekomme glaubs meine Mens!! Eigentlich ist meine Laune nicht nachvollziehbar. Wettertechnisch holen wir den Juli nach und das Hochzeit am letzten Wochenende war ein voller Erfolg. Alles tip top bei uns.

Aber zurück zum Thema. Mein Mann hat mir für heute ein Ämtli aufgetragen. Das macht er manchmal wenn er denkt ich hätte ein zu schönes Leben.
So à la: "das bisschen Haushalt kann so schwer nicht sein...sagt mein Mann...!"
Da ich im Momentsehr wenig walke und eher ökologisch eingestellt bin hat es mich angewidert das Pfefferauto zu bewegen. Auch war der kleine Mann bereits um 8 Uhr schlecht gelaunt. So dachte ich mir packst du die Chance, viel schlechter kann die Stimmung nicht werden und fährst mit dem Velo die Besorgungen machen. So kam es dass wir bereits um halb 11 alle Einkäufe im Nachbarstädtchen gemacht hatten und wir uns mit Tante J auf einen Kaffee getroffen haben. Zu diesem Zeitpunkt war unser Sohn wieder TOP gelaunt. Den Energieschub von einem geteilten Fläschli Rivella und einem halben Tessinerbrot und die frische Luft das Wyl ab haben wohl auch seinen Beitrag dazu geleistet.

Leider hat sich meine Stimmung dann, sagen wir etwas gedämpft! Es ist abartig daneben wie wir bedient werden in der Schweiz. Oft unfreundliches und schlecht gelauntes Personal. So habe ich mit mir abgemacht, dass in diesem Blog ab sofort Namen erwähnt werden. Ich habe die Schnautze voll. Wenn ich für ein Kaffee 4.90 bezahle möchte ich angelächelt werden. Hey, ich bekomme eine (!) Stange feinsten Nespresso Kaffee für 5 Franken...und alle sagen der sei so teuer!!!
Wenn ich um ein Wasser bitte, könnte man ja mit einem ja gerne oder so antworten anstatt den Kopf zu verwerfen. Es ist nicht mein Job die Bedienung zu bitten, dass sie einkassieren kommt..weil diejenige die mich bis eben bedient hat nun neben mir, rauchend Mittagspause macht. Auch finde ich es abstossend wenn sie offene Hände hat wie ein Lättenüberbleibsel-SORRY!
Das gehört beides definitiv nicht in den Lebensmittelbereich!


Und doch es gibt sie noch. Ganz klar, die Läden mit Freundlichkeit und Qualität. So erlebt am vorletzten Samstag. Wir hatten Polterabend. Was uns im Chäs-Paradies und in der Bäckerei Hächler in Seengen geboten wurde war einfach nur sensationell! Sollte irgendjemand von diesem Team diesen Blog lesen möchte ich von Herzen ein grosses Dankeschön aussprechen. Die Produkte, die Bedienung und das ganze drumherum waren TOP. Es macht Freude in einem solchen Geschäft einzukaufen! Und es macht noch mehr Freude, wenn man ihre Freude spürt!


Doch nach Lenzburg werde ich mit dem Velo noch öfters fahren. Jedoch hat es an der Rathausgasse noch mehrere Café`s. Das gleichnamige werden wir nie wieder besuchen!

Euch allen wünsche ich einen wunderschönen Tag. Ich trink nun für 53 Rappen einen sauguten Kaffee...eventuell gönne ich mir nach der Radlerei sogar einen Latte macchiato mit feinster Milch. Dazu ein gutes Hahnenwasser....! Mmmmmm....... es wäre so einfach.

Eveline

Montag, 18. Juli 2011

Hosen

Ich habe es nachgezählt. Doch das glaubt mir kein Mensch!

Ich habe exakt 31 Hosen im Kleiderkasten die auf eine dünnere Version von mir warten. Ich habe somit  Jahrelang"vorgeschopt". Es hat nämlich ein paar ziemlich geile Designer Teile darunter. Solche die ich mir im Moment gar nicht mehr leisten könnte. Wenn ich so zurück denke habe ich keine der 31 Hosen die letzten 4 Jahre getragen. Sehr weise von mir den ganzen Plunder 2007 beim Wohnungswechsel zu behalten. Ich habe also schon damals die Hoffnung nicht aufgegeben das eine oder andere Teil wieder einmal an mir zu sehen. Sie sind alle sozusagen neuwertig. Gehen auf Mini Kleidergrössen wie 34 zurück. Ich denke dass ich die jemals wieder tragen kann ist eher unwahrscheinlich. Abartig, ich in einer 34! Und ich meine damit nicht diese neuen Jeansgrössen sondern die alten, normalen. Am heutigen Tag bringe ich gerade mal ein Bein in eine solche Hose. Dafür müsste ich dann extrem viel Walken. Ich glaube ich müsste nur noch walken und auf das Essen wohl oder übel ganz verzichten...! Doch es hat einige die in meinem erreichbaren möchtegern Ziel liegen. Ich werde nicht aufgeben bevor ich 20 von den 31 Hosen wieder getragen habe.

Sollte ich also in Zukunft bei euch mit dem Golfballauto (das Pfefferauto hat sich beim Hagelsturm letzten Dienstag verabschiedet) vorfahren  müsst ihr gar nicht meinen bei uns sei der Wohlstand ausgebrochen. Nein nein, ich versuche einfach meinen Kleiderkasten zu reanimieren . Es besteht noch Hoffnung. Auch wenn es saumässig langsam voran geht!

Heute habe ich sie bewundert und jedes Teil aus dem Kasten genommen. Ich glaube die Hosen vermissen mich. Selbstkritisch habe ich sie begutachtet. Das eine oder andere, nicht so alte Stück anprobiert und etwas entäuscht wieder zurück gehängt....Leider geht mir noch keine!


Doch wie sagt man so schön?!
"Der Weg ist das Ziel!"


Ach ja...ich habe natürlich auch die passenden Oberteile dazu! Dann gibt es noch Röcke und immens viele geile Schuhe. Doch die Füsse habe ich mir wohl während der Schwangerschaft total versaut. Da geht mir leider gar nichts mehr.....und es besteht auch keine Hoffnung....!

Freitag, 8. Juli 2011

Jugendliebe

Okee ich gebe es zu, ich bin voller Vorfreude. Noch nicht so, dass ich Nachts nicht mehr schlafen kann und mein Magendarm Trakt Kapriolen macht. Nein aber langsam macht sich eine zufriedene und gesund Erregung in meinem Körper breit.

Ich werde ihn sehen, diesen gewaltig tollen Mann. Seit meiner Jugend verfolgt er mich nun. Er war immer dabei. Alles was vor ihm war und auch dannach war gut aber nicht im entferntesten gleich gut.
Sehe ich ihn live flippe ich aus. Er spürt das und auch wenn Tante J. sagt er sage das immer, weiss ich genau dass er auch Freude an uns hat. Er sagt es nämlich JEDES Mal. Zu Hause brauche ich ihn nicht. Ich höre seine Stimme lieber direkt neben mir. Leider sind unsere Treffen kurz und nicht sehr intim. Immer schauen alle zu. Das mag ich nicht so sehr, ihn scheint es nicht zu Störren. Ich glaube er braucht das. In diesem Punkt ähneln wir uns. Richtige kleine Rampensäue sind wir zwei.

Früher habe ich den eigenen Freund mitgenommen doch seit ein paar Jahren fahre ich nur noch mit Frauen an unsere Treffen. Nicht viele Männer mögen ihn. Ich glaube sie sind eifersüchtig. Er ist halt schon sehr schön anzuschauen. Klar er ist älter geworden, die Zeit steht auch bei ihm nicht still. Doch ich finde ihn immer noch sehr attraktiv! Viele motzen auch über seine Arbeitqualität, da kann er es gar nicht allen Recht machen. Ständig wird er kritisiert er mache seine Büetz nicht mehr so wie früher. So wie in den Anfangszeiten. Aber wer macht das schon. Auch seine Arbeitskollegen machen im häufig Sorgen. Drogenprobleme und immer Zoff mit den Frauen. Doch am nächsten Donnerstag kommen alle zu unserem Treffen. Das freut mich sehr.
Auch ich bin nicht mehr so cool wie bei unserem ersten Treffen vor zirka 17 Jahren. Einen kurzen Moment habe ich mir überlegt einen ruhigen Platz zum höcklen zu suchen. Doch er muss ja auch die ganze Zeit stehen. Also werde ich stehen, tanzen und mir die Seele aus dem Leib schreien.

Ich hoffe er singt shout für mich. Ganz selten tut er das....!







Nein ich bin nicht auf Drogen....ich gehe einfach am nächsten Donnerstag nach Zürich und treffe "meinen" Jon Bon Jovi ;o) Wer kommt auch?

Montag, 7. März 2011

Vorurteile

Habt ihr Vorurteile?!
Bildet ihr euch schnell eine Meinung die dann gäbig sofort wieder geändert werden kann? Lest ihr Klatschheftli (nur IN Intouch, wenn Tante I. mir eins auslehnt)und glaubt ihr was darin steht? Könnt ihr euch in einen Kinofilm reinsteigern? Lest ihr Bücher und geht in der Geschichte völlig auf und seit enttäuscht wenn ihr die letzte Seite zu Ende gelesen habt? Glaubt ihr was euch Künstler auf der Bühne erzählen?

WOW, dann gibt es noch mehr Menschen wie mich?

Dieses Wochenende hätte, wäre es wie in meinem Kopf geplant, ein kleiner Albtraum werden müssen. Doch es kam anders...wie so oft.

Ich habe mit dem Sport Club, ich weiss alleine das ist sehr amüsant, von meinem Gossen gelben Arbeitgeber Region Brugg, ein verlängertes Skiweekend in Davos verbracht. Um meinem arg strapazierten und hart arbeitendem Partner ein ruhiges Wochenende zu ermöglichen habe ich beschlossen unseren Sohn mit nach Davos zu nehmen. Das R. nichts besseres zu tun hat und in diese kurzen Zeit krank wird ist dann ein anderes Thema was ich unter dem Thema "Männer....oder die 3 ???" ein anderes Mal kurz ansprechen werde!

Ich liebe Davos, obwohl ich es wesentlich kleiner in Erinnerung habe. Ich habe die Skiferien während meiner 3 Jährigen Ausbildung jeweils im Snowboarder s Palace verbracht. Mit viel zu viel von allem!! Aber schön war es immer.



Ich habe mir für dieses Wochenende ein bisschen Sorge gemacht. Als dann meine kleine Schwester J. sich kurz entschlossen hat sich der ihr unbekannten Gruppe anzuschliessen war ich sehr erleichtert.







Meine Sorgen für das Skiweekend 2011 waren:

- Wieder einmal alleine ohne Partner. R. ist doch eine grosse Hilfe wenn es um unseren Sohn geht. Kann ich trotzdem ein bisschen relaxen?
- Was mache ich wenn  A. in der Jugenherberge (ja Jugi das sollte noch erwähnt werden) nicht schlafen möchte. Im Moment ist er ja nicht der gute "Schläfer"...denn wir
- machten Fahrgemeinschaften...ich habe nicht gerne Fahrgemeinschaften...bin gerne flexibel. Wenn ich nach hause will dann weg..!
- Budgettechnisch sieht es im Moment immer noch nicht rosiger aus...irgendwie hat mir der Januar 11 mehr geschadet als gedacht...! Ich wusste aber dass Davos ein teures Pflaster ist. Lifestyle kostet.
- 18 grundverschiedene Menschen davon 5 Kinder alle unter 10 Jahre. Das sind 18 verschiedenen Meinungen. Probleme sind sozusagen vorausplanbar.

Doch so war es:

- Meine Schwester war uns eine grosse Hilfe...ich konnte mich und A. sogar duschen ;o)
- Coop hatte noch 20% Rabatt auf Weine. J und ich haben uns 12 Flaschen Muscat Dasti gekauft. Budget gerettet. Kehle flüssig gehalten.
- Die Jugenherberge in Davos ist SENSATIONELL! Ich kann sie jedem nur weiterempfehlen. Super Frühstücksbuffet. Gute Köche für das Nachtessen. Sehr saubere, grosse und gepflegte Doppelzimmer mit BAD!! Wir haben niemanden gestört. Das beste ist aber, dass man nach dem Nachtessen seine selbst mitgebrachten Muscat auch ohne Probleme trinken kann. Ausgang ist mit einem 17 Monatigem Kleinkind ja eh nicht möglich.
- Ich habe es tatsächlich geschafft nicht in den Freitag Laden zu gehen.
- Wenn du mit Familienmütter/Väter verreist..ist den Januarloch nicht ganz so arg...die spühren das alle. Es sitzen plus/minus alle im gleichen Boot und niemand schmeisst mit der Kohle um sich.
- M. hatte Phase 10 dabei..das Spiel liebe ich!
- Die Kinder waren allerliebst zu einander. Unser Sohn war so aktiv, dass er die 2te Nacht ohne einen Mucks oder einer Durst Attacke durchgeschlafen hat. Das das Erste Mal seit einem Monat (!!)
- Das Wetter war grandios. Davos hat sich von der schönsten Seite präsentiert.
- Ich war sportlich und dennoch relaxt.
- Aber das erfreulichste ist, dass wir "Alten" nicht gestritten haben. Jeder hat das gemacht wozu er Lust hatte.

Einzig mein hartnäckig bleibendes Vorurteil zu den unfreundlichen Deutschen (ich kenne auch ganz andere, nebenbei gesagt!!) bleibt bei mir. Die "Sieche" sind auch in Davos voll nervig...!

Ich fordere: Für den Kanton Graubünden (vorallem, bei diesem schönen Dialekt..grrr)  und den Rest der Schweiz. Mundart oder freundliche Deutsche. Die anderen sollen doch bitte dort bleiben wo sie herkommen!

Hebed en schöne Tag,
Eve

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Fertig lustig, aus die Maus oder wir specken ab!

Ich gebe es zu, ich bin verfressen. Doch ich wäre auch gerne schlank. Da ich definitiv nicht für Kuren etc. gemacht bin versuche ich es nun mit Sport. Habe mir zur Unterstützung zwei Freundinnen ins Boot geholt. Obschon eine davon nicht wirklich mopsig ist. Wir werden versuchen einmal die Woche zu walken....das alles haben wir heute bei einem feinen Znacht abgemacht, toll gell.....?!

Dienstag, 12. Oktober 2010

Pfunde

Ich bin soeben nach Hause gekommen. Freundin S. hat mich zum schwimmen animiert und ich bin doch tatsächlich gegangen. Ich bin sogar mit dem Rad nach Seon gedüst. Was ich nicht überlegt habe ist, dass man ja auch wieder Heim radeln muss. Nach geschätzten 10 Kilometern schwimmen und mindestens 5 Liter Wasser Zufuhr, fühle ich mich nun wie ein glückliches Kamel! Oder waren es die Giraffen welche soviel Wasser speichern...?! Egal, zu Hause wurde ich auch nicht vermisst und was ich beim vorbeiradeln am Tschuttiplatz in Seon gesehen habe scheint nicht viel spannender gewesen zu sein als der Schweizer Nati Match gegen Wales :o) Ich wünsche Euch allen da draussen eine gute Nacht...ich bin KO!